So könnt ihr uns helfen:

Die nächsten Aktionen für Bedürftige und Obdachlose stehen vor der Tür und wir alle wollen eine positive Wirkung erzielen! Hier sind einige Möglichkeiten, wie du dich engagieren kannst:


1. **Ehrenamtliche Unterstützung**
– **Helfen Sie während der Veranstaltung:** Melden Sie sich als freiwillige/r Helfer/in an, um bei der Vorbereitung, dem Servieren von Speisen und Getränken oder beim Aufräumen zu unterstützen.
– **Verteilen von Geschenken:** Viele Veranstaltungen bieten kleine Geschenke an Bedürftige. Helfen Sie beim Verpacken und Verteilen dieser Geschenke.


2. **Spenden**
– **Lebensmittel:** Bringen Sie nicht verderbliche Lebensmittel, Snacks oder Zutaten für die Festtagsmahlzeiten mit.
– **Getränke:** Spenden Sie Kaffee, Tee, Kakao oder andere warme Getränke, die während der Feier serviert werden können.
– **Geldspenden:** Finanzielle Unterstützung hilft, die Kosten für die Veranstaltung zu decken, sei es für Speisen, Getränke oder andere Bedarfe.


3. **Organisieren von Sammlungen**
– **Kleiderspenden:** Organisieren Sie eine Kleiderspende unter Freunden, Familie oder in der Nachbarschaft, um warme Kleidung, Decken oder Hygieneartikel zu sammeln.
– **Geschenke:** Initiieren Sie eine Sammlung für kleine Geschenke oder Gutscheine, die an die Teilnehmer verteilt werden können.


4. **Öffentlichkeitsarbeit**
– **Teilen Sie die Veranstaltung:** Nutzen Sie soziale Medien, um auf die Veranstaltung aufmerksam zu machen und mehr Menschen zu erreichen, die helfen möchten.
– **Einladen von Unternehmen und Organisationen:** Sprechen Sie lokale Unternehmen an, ob sie bereit wären, die Veranstaltung zu unterstützen oder zu sponsern.


5. **Vorbereitung und Planung**
– **Anmeldungen koordinieren:** Helfen Sie dabei, die Anmeldung für Freiwillige und Gäste zu organisieren, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
– **Dekoration:** Unterstützen Sie beim Schmücken der Veranstaltungsräume, um eine festliche Atmosphäre zu schaffen.


6. **Verstärkung des Gemeinschaftsgefühls**
– **Begleiten Sie Einzelne:** Sie können auch speziell auf Menschen zugehen, die sich alleine fühlen, und ihnen Gesellschaft leisten.
– **Mitgestalten von Aktivitäten:** Bieten Sie an, kleine Spiele oder Aktivitäten zu leiten, die für Freude und Interaktion sorgen.


7. **Kontakt zur Organisator*in**
Um konkret herauszufinden, wie Sie sich am besten einbringen können, wäre es ratsam, direkt mit den Organisatoren der Weihnachtsfeier in Kontakt zu treten. Fragen Sie nach ihren spezifischen Bedürfnissen an Freiwilligen und wie Sie am besten helfen können.
Ihr Interesse, zu helfen, ist bereits der erste Schritt, um das Leben anderer zu bereichern.

Vielen Dank für Euer Engagement! 

„Volle Kanne Wärme!“ – Für obdachlose Menchen

In der kalten Jahreszeit, wenn der Winter seine frostigen Finger ausstreckt, ist es wichtiger denn je, ein Zeichen der Menschlichkeit zu setzen. Die Initiative „Volle Kanne Wärme“ steht für genau das: eine Geste des Mitgefühls und des Teilens, die obdachlosen Menschen in unserer Gemeinschaft ein wenig Licht und Wärme bringen soll.


Herzlichen Dank an Dieter Padar und das Team von Padar Humanitas, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz diesen wichtigen Wert verkörpern. Ihr Engagement ist ein hoffnungsvolles Beispiel dafür, wie man aktiv Gutes tun kann. Unterstützt von weiteren herausragenden Helfern wie Curry Paule, Ulli Zelle und Sven Oswald, die ehrliche und tatkräftige Unterstützung bieten, wird diese Initiative zu einem warmen Herzstück in der kalten Jahreszeit.


IQR’A e.V. sorgte dafür, dass es an nichts mangelt. Mit frischen Broten, süßen Leckereien, duftendem Kaffee, warmem Tee und schokoladigem Kakao haben sie dafür gesorgt, dass die Bedürftigen einen Moment des Wohlbefindens genießen können. Auch wenn keine warmen Gerichte angeboten wurden, so zeigt die Idee, dass kleine Dinge große Wirkung haben können. Jeder von uns hat die Möglichkeit, eine Thermoskanne und ein paar Becher in die Hand zu nehmen, um persönlich Wärme und Zuwendung zu verschenken. Diese einfachen, aber kraftvollen Gesten der Freundlichkeit schaffen eine Atmosphäre der Gemeinschaft und des Zusammenhalts.


Ein herzliches Dankeschön geht auch an „Meals on Wheels for Homeless“ für ihre wertvolle Unterstützung. Ihrer Hilfe ist es zu verdanken, dass wir gemeinsam zeigen können, dass niemand in dieser schwierigen Zeit allein gelassen werden muss. Es sind solche Partnerschaften, die es uns ermöglichen, das Licht der Menschlichkeit zu verbreiten und für andere da zu sein.


„Volle Kanne Wärme“ ist mehr als nur ein einmaliges Ereignis – es ist ein Aufruf, zusammenzukommen und mit kleinen Taten große Wirkung zu erzielen. Lasst uns weiterhin für diejenigen eintreten, die es am dringendsten benötigen, und ihnen ein Gefühl von Gemeinschaft und Geborgenheit schenken. Denn am Ende des Tages sind es die herzlichen Gesten und das Teilen von Wärme, die die Welt ein wenig heller und menschlicher machen.

Erfolgreiche Weihnachtsfeier für Bedürftige und Obdachlose in der Berliner Stadtmission

Am 16. Dezember 2025 fand in der Berliner Stadtmission am Bahnhof Zoo eine wunderschöne Weihnachtsfeier für bedürftige und obdachlose Berlinerinnen und Berliner statt – und es war ein großer Erfolg!

Dank der engagierten Zusammenarbeit von Dieter Padar mit Padar Humanitas und dem IQR’A e.V. konnten wir für einige Stunden glückliche Gesichter zaubern und ein wenig Wärme und Freude in die Herzen der Menschen bringen. Die festlich geschmückten Räume waren erfüllt von fröhlichem Lachen, herzlichen Gesprächen und einem Gemeinschaftsgefühl, das in dieser kalten Jahreszeit besonders wichtig ist.

Mit viel Liebe und Hingabe wurde ein köstliches, warmes Abendessen zubereitet, begleitet von warmen Getränken, die nicht nur den Körper, sondern auch die Seele wärmten. Die Gäste hatten die Möglichkeit, sich zu entspannen, neue Kontakte zu knüpfen und Erinnerungen zu schaffen, die über diesen besonderen Abend hinausgehen.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Ehrenamtlichen und Unterstützern, die zum Gelingen dieser Feier beigetragen haben. Ohne Ihr Engagement und Ihre unermüdliche Unterstützung wäre es nicht möglich gewesen, so vielen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Diese Weihnachtsfeier war ein wunderbares Beispiel dafür, wie Gemeinschaft und Nächstenliebe die kalte Jahreszeit erhellen können. Wir freuen uns darauf, auch im nächsten Jahr wieder gemeinsam Freude und Wärme zu teilen und den bedürftigen Menschen in unserer Stadt zu zeigen, dass sie nicht allein sind.

Beitrag auf instagram

Bitte spenden Sie HIER

Bilder:

Weitere Bilder:

Wietere Bilder:

Videos:

Feierliche Auszeichnungen und Ehrungen in Wien

Wir freuen uns, Ihnen von einem besonderen Ereignis zu berichten, das kürzlich in der prachtvollen Stadt Wien stattfand. Unsere Organisation hatte die große Ehre, unsere Ehrenurkunde an Ihre Durchlaucht, IKK Hoheit Herta Margarete Habsburg-Lothringen, zu übergeben. Dieser Moment war nicht nur eine Ausdruck der Wertschätzung für ihre Verdienste, sondern auch ein Zeichen der tiefen Verbundenheit und Freundschaft zwischen unseren Gemeinschaften.

Ein weiterer Höhepunkt des Tages war die Verleihung des Kaiserlich-Königlichen Elisabeth Ordens an unsere Vorstandsvorsitzende, Ute Khadija Suter. Mit dieser Auszeichnung wurde sie zur Ehrendame dieses angesehenen Ordens ernannt – eine Anerkennung, die ihren unermüdlichen Einsatz für unsere gemeinsamen Werte würdigt.

Darüber hinaus durften Ute Khadija Suter und ein weiteres Mitglied unseres Vereins, Dieter Padar, die völkerverbindende Freundschaftsmedaille „Flame of Peace“ entgegennehmen. Diese Medaille steht als äußeres Zeichen unserer beständigen Freundschaft und unserem Bekenntnis zum Frieden, zur Freiheit, Tradition und Kultur, sowie zum Schutz von Tieren und Umwelt.

Wir sind stolz auf diese Errungenschaften und möchten an dieser Stelle allen Beteiligten für ihr Engagement und ihre Hingabe danken. Gemeinsam gehen wir weiter auf dem Weg, unsere Werte zu fördern und die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Fotogalerie

Videogalerie

Die Vision von IQRA: Der Islam im 21. Jahrhundert – zwischen Ursprung und Zukunft

1. Einleitung

IQRA versteht den Islam als eine lebendige, sich stetig entwickelnde Religion, deren heutige Gestalt das Ergebnis eines über 1440 Jahre andauernden Prozesses historisch-kultureller Entwicklung ist.
Dieser Prozess umfasst die Erfahrungen, das Wissen und die Deutungen, die Muslime im Lauf der Geschichte gesammelt und in ihr Verständnis des Islam eingebracht haben.

Unsere Aufgabe bei IQRA besteht darin, den ursprünglichen Sinn des Korans wieder freizulegen – jenseits späterer kultureller, politischer oder ideologischer Überformungen – und seine Botschaft neu in der Gegenwart zu verstehen.


2. Historischer Kontext: Der Wandel der Auslegung

Ein Beispiel für die Entwicklung der islamischen Auslegungstradition findet sich im Koranvers:

„Bringt doch eine Schrift von Allah, die eine bessere Rechtleitung enthält als diese beiden, so will ich ihr folgen, wenn ihr wahrhaftig seid.“
(Sure Al-Qasas, Vers 49)

Al-Tabari (gest. 923 n. Chr.), der lange vor den Kreuzzügen lebte, erklärte:

„Mit diesen beiden sind die Thora und die Bibel gemeint.“

Ibn Kathir (gest. 1373 n. Chr.), der nach den Kreuzzügen wirkte, schrieb dagegen:

„Gemeint sind die Thora und der Koran.“

Diese Veränderung in der Deutung zeigt, wie stark historische Ereignisse – etwa die Kreuzzüge und ihre Folgen – das Verständnis religiöser Texte beeinflussen können.

Solche Entwicklungen finden sich an vielen Stellen im Koran und in seiner Auslegung (Tafsīr) sowie in der daraus entstandenen Rechtsprechung.


3. Unser Ansatz bei IQRA

Wir von IQRA bemühen uns, den Koran frei von späteren kulturellen und historischen Zusätzen zu lesen. Unser Ziel ist es, seine ursprüngliche Botschaft so zu verstehen, wie sie den Menschen des 7. Jahrhunderts vermittelt wurde – als universale Offenbarung für alle Zeiten.

In unseren Studien, die auf unparteiischer und wissenschaftlich fundierter Analyse beruhen, haben wir zahlreiche Erkenntnisse gewonnen, die in vielerlei Hinsicht gängigen Annahmen widersprechen.
Einige dieser Ergebnisse sind bereits auf unserer Website veröffentlicht; weitere werden in einer Reihe von Büchern erscheinen.

Wir möchten insbesondere Missverständnisse in folgenden Bereichen korrigieren:

  • das Verhältnis zwischen Islam, Christentum und Judentum,
  • die Haltung des Islam zu Bibel und Thora,
  • das wahre Verständnis von Dschihad,
  • der Umgang mit Gewalt und Nicht-Muslimen,
  • das Leben des Propheten Muhammad und die Gesellschaft seiner Zeit,
  • die Rolle und Rechte der Frau,
  • sowie die religiöse Haltung zur Homosexualität.

4. Zentrale Erkenntnisse

Unsere Forschung und Reflexion führen zu mehreren grundlegenden Einsichten:

  • Der Prophet Muhammad lebte in einer pluralistischen und multireligiösen Gesellschaft, nicht in einer abgeschlossenen, einheitlichen Gemeinschaft.
  • Der Koran ruft nicht zur Gewalt gegen Nicht-Muslime auf. Alle Verse, die Kampf oder Dschihad erwähnen, beziehen sich auf spezifische historische Kontexte und werden häufig falsch interpretiert.
  • Der Hidschab wird im Koran als Schutzmaßnahme für Frauen verstanden. In einer sicheren, respektvollen Gesellschaft besteht keine religiöse Verpflichtung, ihn zu tragen.
  • Der Koran fordert Christen und Juden auf, ihren eigenen Schriften treu zu bleiben – so wie er die Muslime dazu aufruft, dem Koran zu folgen.
  • Die Idee, andere Religionen aktiv zum Islam zu bekehren, widerspricht dem Geist des Korans, der zur gegenseitigen Anerkennung und zum Dialog aufruft.

5. Unsere Vision für die Zukunft

Unsere Arbeit basiert auf der Überzeugung, dass:

  • jede Lösung, die sich nicht an alle Muslime richtet und ihre Hoffnungen, Sorgen und Lebensrealitäten ernst nimmt, wirkungslos bleibt;
  • jede Reform, die nicht auf dem Koran gründet, langfristig scheitern muss.

Daher setzen wir uns für folgende Ziele ein:

  1. Bildung und Ausbildung:
    Aufbau einer Schule zur Ausbildung von Imamen und Predigern, die sich ausschließlich am Heiligen Koran und seiner ethischen Botschaft orientieren.
  2. Kooperation und Reform:
    Zusammenarbeit mit Organisationen weltweit, die sich für religiöse Erneuerung und Reform einsetzen – mit dem Ziel, Kräfte zu bündeln und die gesellschaftliche Realität der Muslime zu verändern.
  3. Neue Koranübersetzung:
    Erstellung einer neuen, präzisen und zeitgemäßen Übersetzung des Heiligen Koran, da viele bestehende Übersetzungen inhaltlich ungenau oder kulturell verzerrt sind.
  4. Der Islam in Europa:
    Förderung eines lokal verwurzelten, europäischen Islam, der als Teil der jeweiligen nationalen Kulturen verstanden wird – nicht als fremdes Element, sondern als Bereicherung der Gesellschaft.

6. Schlussgedanke

Die Erneuerung des Islam beginnt mit einem ehrlichen Blick in den Koran – frei von Angst, Ideologie und Überlieferungslast.
IQRA möchte Muslime und Nicht-Muslime dazu einladen, diesen Weg gemeinsam zu gehen:
einen Weg des Verstehens, der Vernunft und des Friedens.

Seyran Ateş erhielt von uns den IQR’A Preis fuer soziales Engagement & Interreligiöser Verständigung

Am 16. Dezember 2024 war es endlich so weit – eine ganz besondere Frau wurde an einem ganz besonderen Ort für ihr herausragendes Engagement geehrt. Auf dem Weihnachtsfest für Obdachlose und Bedürftige in der Berliner Stadtmission am Bahnhof Zoo verliehen wir Seyran Ateş den IQR’A Preis für ihr soziales Engagement und ihren unermüdlichen Einsatz für friedliche interreligiöse Verständigung.

Seyran Ateş, eine Autorin, Frauenrechtlerin und ehemalige Anwältin türkischer und kurdischer Abstammung, hat sich in ihrer Arbeit stets für Gerechtigkeit und den interkulturellen Dialog eingesetzt. Als Anwältin in Berlin war sie vor allem im Straf- und Familienrecht tätig und engagierte sich zugleich leidenschaftlich in der Ausländerpolitik. Ihr unermüdlicher Kampf gegen Zwangsheiraten und Genitalverstümmelung hat unzählige Menschen inspiriert und ihr den Respekt der gesamten Gesellschaft eingebracht.

Der IQR’A Preis ist mehr als nur eine Auszeichnung – er ist für uns ein starkes Zeichen für den Mut, Brücken zu bauen, Verständigung zu schaffen und den interreligiösen Dialog zu fördern. In einer Zeit, in der Spaltung und Misstrauen leider allzu oft die Oberhand gewinnen, strahlt Seyran Ateş‘ Arbeit wie ein Leuchtfeuer der Hoffnung. Ihre Worte und Taten berühren die Herzen aller, die den Wert von Toleranz, Empathie und gegenseitigem Respekt zu schätzen wissen.

An diesem besonderen Tag in der Stadtmission vereinten sich Menschen unterschiedlicher Herkunft und Glaubensrichtungen, um gemeinsam Seyran Ateš zu ehren und ihrer Inspiration Ausdruck zu verleihen. Es war ein Moment der Freude, der Dankbarkeit und der tiefen Verbundenheit – ein Hoffnungsschimmer in einer Welt, die manchmal zu dunkel erscheinen mag.

Neben der feierlichen Preisverleihung hat Seyran Ateş an diesem besonderen Tag auch tatkräftig mit angepackt. Ohne Aufhebens reihte sie sich unter die Helfer ein, um gemeinsam mit den anderen Freiwilligen für das leibliche Wohl der Gäste zu sorgen.

Mit ihren Händen half sie mit, die üppigen Weihnachtsgerichte zu servieren und brachte strahlende Gesichter auf die Tische. In persönlichen Gesprächen lauschte sie den Geschichten der Bedürftigen, schenkte ihnen Zuwendung und Mitgefühl. Egal ob bei der Essensausgabe, beim Aufräumen oder einfach nur im persönlichen Austausch – Seyran Ateş zeigte an diesem Tag einmal mehr, dass ihr Engagement weit über theoretische Debatten hinausgeht.

Ihre Bodenständigkeit und Nahbarkeit beeindruckten die Gäste ebenso wie die Veranstalter. Seyran Ateş lebte an diesem Abend eindrucksvoll vor, was es heißt, Brücken zu bauen und die Gesellschaft zusammenzubringen. Ihre selbstverständliche Hilfsbereitschaft und Wärme strahlten auf alle Anwesenden aus und ließen die Feier zu einem ganz besonderen Moment der Verbundenheit werden.

Dieter Padar von Padar Humanitas und IQR’A e. V. danke ihr dafür von Herzen!!!!

بسم الله الرحمن الرحيم – Im Namen Allahs, des Barmherzigen, des Erbarmers

Wir die Mitglieder von IQR’A e.V. versuchen, IQRA’s Vision des Islam und seiner Zukunft in der westlichen Welt und im Nahen Osten zu erklären.
Der Islam, wie wir ihn heute kennen, ist das Ergebnis eines 1440-jährigen Prozesses der historisch-
kulturellen Akkumulation, d. h. der Erfahrungen und des Wissens, das die Muslime im Laufe ihrer
Geschichte gesammelt und in den Islam eingebracht haben.
Um den vorhergehenden Satz zu verstehen, betrachten wir folgendes Beispiel: „Allah wendet sich an
seinen Propheten Muhammad und befiehlt ihm zu sagen:
Bringt doch eine Schrift von Allah bei, die eine bessere Rechtleitung enthält als diese beiden, so
will ich ihr folgen, wenn ihr wahrhaftig seid. Alqasas 49.“

Al-Tabari, der 923 n. Chr., also vor den Kreuzzügen, starb, sagte:
„Mit dem Wort (diese Beiden) hat Allah gemeint: Die Thora und die Bibel“
„Ibn Kathir, der 1373 n. Chr., also nach den Kreuzzügen, starb, sagte:
Gott meint : Die Thora und den Koran“
Die Bibel ließ er wegen der Kreuzzüge und ihrer verheerenden Folgen für den Nahen Osten weg.

Für dieses Beispiel gibt es viele weitere Beispiele im Koran und seiner Auslegung und der daraus
resultierenden Rechtsprechung und Gesetzgebung.
Bei IQRA haben wir diese Dinge aus dem Koran isoliert und versuchen immer noch, den Koran so zu
lesen, wie er ursprünglich gemeint war, ohne historische Zusätze.
Während unseres unparteiischen und objektiven Studiums des Korans haben wir einige faszinierende
Dinge entdeckt, die dem widersprechen, was unter Muslimen und Nicht-Muslimen allgemein
bekannt ist, und wir haben einiges davon auf unserer Website veröffentlicht und bereiten derzeit
eine Reihe von Büchern vor, um viele falsche Vorstellungen, insbesondere unter Muslimen, zu
korrigieren, wie zum Beispiel
„Die Beziehung zwischen den drei Religionen: Islam, Christentum und Judentum“
„Die Haltung gegenüber der Bibel und der Thora“
„Das Konzept des Dschihad“
„Gewalt gegen Nicht-Muslime“
„Das Leben des Propheten und die Gesellschaft, in der er lebte“
„Frauen und ihre Rechte“
„Die Religiöse Haltungen zur Homosexualität“

Zum Beispiel finden wir:
Das der Prophet in einer religiös pluralistischen Gesellschaft lebte und nicht in einer geschlossenen,
monochromen Gesellschaft.
Im Koran gibt es keine Gewalt gegen Nicht-Muslime und alle Verse, in denen von Kampf und
Dschihad die Rede ist, werden missverstanden und falsch interpretiert.
Der Grund für den Hidschab im Koran ist der Schutz der Frauen vor Missbrauch und wenn es
Sicherheit in der Gesellschaft gibt, besteht keine Notwendigkeit für den Hidschab.
Der Koran verlangt von den Christen, sich an ihre Bücher und Methoden zu halten, ebenso wie von
den Juden.
Die Aufforderung, Christen und Juden zum Islam zu bekehren, widerspricht dem Ansatz des Korans.

Und es gibt noch viel mehr interessante Themen!

Wie wir arbeiten und unsere Vision für die Zukunft?
Wir glauben, dass jede Lösung, die sich nicht an alle Muslime richtet und ihre Hoffnungen und Nöte
nicht berührt, sinnlos ist.
Wir glauben, dass jede Lösung, die sich nicht auf den Koran stützt, zum Scheitern verurteilt ist.
Wir bemühen uns, die größtmögliche Zahl von Muslimen zu erreichen.
Das mangelnde Verständnis der Muslime für den Koran und ihre Abkehr von ihm hat nicht nur für
die Muslime, sondern auch für den Rest der Welt zu großen Problemen geführt.
Wir sind bestrebt, eine Schule für die Ausbildung von Imamen und Predigern zu errichten, die sich
ausschließlich auf den Heiligen Koran stützt.
Wir wollen mit allen Organisationen, die im Bereich der religiösen Reform tätig sind, in Kontakt
treten, damit wir unsere Anstrengungen bündeln können, um die Realität der Muslime wirklich zu
verändern.
Wir wollen den Heiligen Koran neu übersetzen, da die derzeitigen Übersetzungen ungenau sind.
Wir wollen den Islam in den europäischen Ländern lokalisieren und ihn zu einer nationalen Religion und nicht zu einer fremden Kultur machen.


Aktion für Bedürftige und Obdachlose: Ein Haarschnitt in der Berliner Stadtmission

Am Sonntag, dem 5. Mai 2023, verwandelte sich die Berliner Stadtmission am Bahnhof Zoo in einen Ort der Freude und Fürsorge für Bedürftige und Obdachlose. Mit frisch gebackenen Waffeln, Live-Musik und einem neuen Haarschnitt wurden die Gäste herzlich empfangen und konnten für einen Tag die Sorgen des Alltags hinter sich lassen.

Die Atmosphäre war geprägt von einem Gefühl der Gemeinschaft. Die Teilnehmer kamen „mit traurigen Augen und gingen mit einem Lächeln im Gesicht“. Viele hatten ihre gesamten Habseligkeiten in Plastiktüten verstaut. Insgesamt hatten sich 70 Bedürftige vorab bei der Charlottenburger Stadtmission angemeldet. Die Veranstaltung wurde von Dieter Padar (50) organisiert, der zusammen mit einem engagierten Team aus freiwilligen Helfern für Kultur und Verpflegung sorgte.

Dieter Padar, der vor zehn Jahren Humanitas gründete, betonte seine Motivation: „Ich möchte der Welt etwas zurückgeben, sonst funktioniert die Welt nicht. Das ist gut für’s Karma.“ Sein Engagement zeigt sich in der Organisation solcher Aktionen, die den Menschen eine kleine Auszeit vom harten Alltag bieten.

Für die frischen Looks sorgten elf ehrenamtliche Friseure der „Barber Angels“. Ihre Tätigkeit war nicht nur ein Dienst am Äußeren, sondern auch ein Ausdruck der Wertschätzung für die Gäste. Gleichzeitig backte Erdan (41), Betreiber des Waffle Brothers an der Kantstraße, zusammen mit seinem Sohn Kenan (10) leckere Waffeln, während Radiza Van Ojen (41), Mitglied der Gruppe Dschingis Khan, auf der Bühne sang und tanzte. Dieter Padar selbst verteilte Hot Dogs und Kaffee mit „ganz viel Herz“.

Unter den Gästen war auch Johann Ackermann (60), der seit acht Jahren auf der Straße lebt. In seinem Rucksack trug er Zelt, Schlafsack und Klamotten. „Ich war verheiratet, geschieden, habe vier Kinder und seit 17 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihnen“, erzählt er offen. Von seiner Erwerbsminderungsrente in Höhe von 651 Euro lebend, fand er an diesem Tag einen kleinen Lichtblick: „Hier bekomme ich heute gute Laune“, sagt er gegenüber den Berliner Zeitung lächelnd.

Die Freude an der Aktion war auch bei Aische (51) aus Wedding spürbar. Die ehemalige Reinigungskraft lebt ebenfalls von einer kleinen Erwerbsminderungsrente und schneidet sich ihre Haare sonst selbst. „Es ist alle so teuer geworden. Ich bin auf solche Aktionen angewiesen“, sagte sie. Auf mehreren Tischen lagen Hygieneartikel, Lese-Brillen und Kleidung, die die „Barber Angels“ gesammelt hatten. Johann nahm sich bescheiden nur ein Deo und sagte: „Jetzt kann der Sommer kommen.“

Diese Aktion in der Berliner Stadtmission zeigt eindrucksvoll, wie durch kleine Gesten der Menschlichkeit und Solidarität große Freude und Hoffnung geschenkt werden können.

Weihnachtsfeier 2023 für Obdachlose: Ein wenig Wärme für die Ärmsten der Stadt

Für viele Menschen ist Weihnachten eine Zeit der Freude und des Zusammenkommens mit der Familie. Doch für Obdachlose, die oft keine Familie mehr haben oder den Kontakt zu ihnen verloren haben, ist diese Zeit besonders schwer. „Das erinnert mich immer an früher, als ich noch ein Zuhause hatte“, sagt Micha (46), der seit mehreren Jahren in Berlin auf der Straße lebt.

Trotz der schwierigen Umstände gab es auch in diesem Jahr Lichtblicke. Am Montag sorgten zahlreiche Helfer und Künstler des Vereins „Padar Humanitas“ für eine große Weihnachtsfeier, die über 50 wohnungslose Berliner im Zentrum am Zoo der Berliner Stadtmission willkommen hieß. Der Gründer Dieter Padar (51) brachte nicht nur ein köstliches Essen, bestehend aus Hirschgulasch mit Klößen und Waffeln zum Nachtisch, sondern auch mehrere Sängerinnen und prominente Helfer mit. An der Essensausgabe standen der frühere Regierende Bürgermeister Michael Müller (59, SPD) und Patrizia Blanko, Tochter von Roberto Blanko (52).

Dieter Padar betonte: „Wir wollen nicht nur satt machen, sondern auch mit Musik für tolle Stimmung sorgen.“ Sein Verein engagiert sich zudem für Toleranz unter den Religionen, was die Botschaft der Veranstaltung unterstrich.

Für Michael Müller war sein Einsatz eine Ehrensache: „Ich sammle auch regelmäßig in meinem Bürgerbüro Kleidung und spende auch eigene Sachen für die Bahnhofsmission“, sagte der heutige Bundestagsabgeordnete für Berliner Zeitung. „Das gehört zum Zusammenhalt in einer Gesellschaft.“

Patrizia Blanko fügte hinzu: „Jeder kann durch persönliche Krisen in Schwierigkeiten geraten und sogar obdachlos werden, deshalb müssen wir auch alle zusammenhalten und einander helfen.“

Die feierliche Stimmung kam bei den Gästen gut an. Auf einer kleinen Bühne wurde Soul- und Opernmusik dargeboten, während unten an Bierbänken gegessen wurde. Zusätzlich verteilten Ehrenamtliche warme Kleidung und Geschenke, um den Bedürftigen etwas Wärme und Geborgenheit zu schenken.

„Das ist für mich das Highlight des Jahres“, freute sich der wohnungslose Hille (50) über die Feier. Er lebt in einem Pflegewohnheim für Obdachlose und ist schwer krank. Was wünscht er sich zum Fest? „Einfach nur eine eigene Wohnung, in der ich mal zur Ruhe kommen kann“, sagt er.

Die Weihnachtsfeier von „Padar Humanitas“ war nicht nur ein kulinarisches und kulturelles Erlebnis, sondern auch ein Zeichen der Hoffnung und Solidarität in einer oft kalten und abweisenden Welt.

Sponsoring-Unterstützung für Weihnachtsveranstaltung für Bedürftige und Obdachlose in der Berliner Stadtmission am Zoo am 18.12.2023

Liebe Leser – Ihr Lieben,

am 18. Dezember 2023 planen wir in Zusammenarbeit mit der Berliner Stadtmission am Bahnhof Zoo eine besondere Weihnachtsveranstaltung für etwa 100 bedürftige Menschen. Durch die gemeinsamen Bemühungen von IQR’A e.V. und Padar Humanitas möchten wir diesen Menschen in der Weihnachtszeit Freude bereiten und ihnen ein unvergessliches Fest ermöglichen.

rbb Video können sie hier ansehen

Um dieses Ziel zu erreichen, benötigen wir Ihre großzügige Unterstützung. Wir planen, 100 Goddie Bags zu packen, die den Bedürftigen als Geschenk überreicht werden. Diese Goddie Bags sollen mit Weihnachtsleckereien, warmen Kleidungsstücken, Hygieneartikeln und anderen nützlichen Gegenständen gefüllt werden, um den Empfängern ein wenig Freude und Unterstützung zu schenken.

Ihre Hilfe könnte in Form von Sachspenden, finanzieller Unterstützung oder der Bereitstellung von Freiwilligen erfolgen, die uns bei der Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung unterstützen. Jede Art von Beitrag, sei es groß oder klein, wird einen erheblichen Unterschied machen und dazu beitragen, dass diese Weihnachtsveranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis für die bedürftigen Menschen wird.

Wir sind fest davon überzeugt, dass durch gemeinsame Anstrengungen und Mitgefühl wir einen positiven Einfluss auf das Leben derjenigen ausüben können, die in der Weihnachtszeit Unterstützung benötigen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Initiative unterstützen könnten. Für weitere Informationen oder um Einzelheiten zu besprechen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Aufmerksamkeit und mögliche Unterstützung.

Mit herzlichem Gruss

Ute Khaidja Suter

(IQR’A e. V. Vorstandsvorsitzende)

www.iqra-verein.de

mobil: 0176 62014730

info@iqra-verein.de